neulich bin ich beim zappen hängengeblieben … undzwar an einem bericht über einen amerikanischen jungen, der mit einem immundefekt auf die welt gekommen ist. er hatte keinerlei resistenz gegen irgendetwas und das “normale” leben wäre sein schneller tod gewesen. obwohl ich die bilder und berichte total erschreckend fand und sie mich total mitgenommen haben (weis der geier warum), musste ich den bericht bis zum bitteren ende schauen.
da er keine immunabwehr hatte, wussten die ärzte damals (1971) nicht, was sie mit ihm machen sollen. sie wussten eigentlich nur, dass sie das kind vor erregern schützen mussten. also haben sie es in ein plastikbehältnis gesteckt, in dem es erst mal geschützt war. so lange bis man eine lösung finden würde.
als sich keine lösung fand, hat man ihm eine kleine plastikblasenwelt aufgebaut. das kind hat sein ganzes leben in einer riesen plastikblase verbracht, in der es sauerstoff hatte und in der es rund um die uhr lebte. 12 jahre lang … bis zu dem tag, an dem seine mutter es zum ersten mal (haut auf haut) berührt hat. es war der tag, an dem das kind gestorben ist.
ich war nach dem bericht sehr aufgewühlt und hab mich mal durch das internet gesucht. bin auch verschiedene seiten gestossen … und hab mir die sache nochmals durchgelesen und angesehen. wen es interessiert, der klicke hier oder hier. ganz schlimm, das alles … und irgendwie gehts mir jetzt nicht mehr aus dem kopf. naja. vielleicht ja jetzt.